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Geschichte Indiens


Geschichte Indiens

Die älteste bekannte Zivilisation auf dem indischen Subkontinent, und eine der ältesten Hochkulturen der Welt, ist die Indus-Kultur. Ihre Geschichte reicht mindestens 5000 Jahre zurück. Leonard Woolley nahm an, dass arische Stämme um etwa 1500 v. Chr. in das Gebiet der Induskultur eindrangen. Die Vermischung und kulturelle Befruchtung zwischen Ariern und den früheren Bewohnern der Region ließ die klassische indische Kultur entstehen und prägte den damals aufkommenden Hinduismus entscheidend.
Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. entfaltete sich der Buddhismus, der mehr als 1000 Jahre neben dem Hinduismus eine der maßgeblichen Geistesströmungen Indiens war.
In Indien spielten immer auch Einflüsse von außen eine große politische Rolle: arabische und zentralasiatische Invasionen begannen im 8. und 12. Jahrhundert und wurden ab dem 15. Jahrhundert durch europäische Händler fortgesetzt. Während der Moguldynastie spielten die Einflüsse der persischen Kultur eine große Rolle. Im 19. Jahrhundert hatte Großbritannien die vollständige politische Kontrolle über alle indischen Territorien.
Der Widerstand gegen die britische Kolonialherrschaft, vor allem unter Mahatma Gandhi und Jawaharlal Nehru, führte 1947 zur Unabhängigkeit. Der Subkontinent wurde in zwei Staaten aufgeteilt, den säkularen (Hindu-)Staat Indien und den kleineren islamischen Staat Pakistan. Nach zwei vorangegangenen Kriegen mit Pakistan führte ein dritter Krieg 1971 zur Abspaltung Ostpakistans und zur Gründung des neuen Staates Bangladesch.
Heute sind die fundamentalen Probleme Indiens einerseits der fortdauernde Streit mit Pakistan um die Region Kaschmir, andererseits die starke Überbevölkerung, die zunehmende Umweltverschmutzung, die ausgedehnte Armut sowie ethnische und religiöse Konflikte zwischen Hindus und Moslems.

Quelle: Wikipedia


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